Kinder an die Macht! – Auch in Regensburg!

Brücke startet Aktion anlässlich des Weltkindertages – Aufruf zur Teilnahme!

Im Jahre 1989 wurde von der UN-Vollversammlung die Kinderrechtskonvention verabschiedet. Ihr haben sich bis heute über 145 Staaten der Welt angeschlossen. Anlässlich der Verabschiedung gilt der 20. November eines jeden Jahres als der sogenannte Weltkindertag. An diesem Tag soll der Einsatz für die Rechte von Kindern sowie der Einsatz für Freundschaften von Kindern und Jugendlichen in besonderer Weise zur Geltung kommen. Außerdem sollen die Regierungen der Welt sich wenigstens einmal im Jahr in besonderer Weise für das Kinderhilfswerk UNICEF einsetzen.

Kinderrechte haben es in Deutschland bis heute nicht in unserer Verfassung, das Grundgesetz, geschafft. Und das obwohl in den Sonntagsreden der Politikerinnen und Politiker immer von Kindern und ihren Rechten die Rede ist. Kinder seien ja schließlich unsere Zukunft und die Bemühungen der Politik sollten dieser in besonderer Weise Rechnung tragen. Dabei geht es um das Verhindern von Gewalt gegenüber Kindern genauso, wie um möglichst viele Chancen für eigene Lebensperspektiven. Es geht um Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, Ausbildung, um Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, aber auch darum, wie es gelingen kann, Kinder und ihre Interessen in einer Weise ernst zu nehmen, dass Politikerinnen und Politiker Ihren Wünschen und Bedürfnissen Rechnung tragen. Auf allen politischen Ebenen wird viel getan für Kinder und junge Menschen, aber das meist aus der Perspektive von Erwachsenen.

Die Brücke startet anlässlich des Weltkindertages 2020 eine Aktion, bei der es darum geht Kindern und jungen Menschen Gehör zu verschaffen. „Wir wollen Kinder fragen, wie sie leben und wie sie sich ihr Leben in Zukunft vorstellen. Wir wollen wissen, was ihre Wünsche und Bedürfnisse jetzt sind und was sie sich von uns für Ihre Zukunft erwarten. Und das alles auch und gerade auf kommunaler Ebene, in der Stadt, in der sie jetzt leben, nämlich in Regensburg“, so Joachim Wolbergs der Vereins- und Fraktionsvorsitzende der Brücke.

Deshalb hat sich die Brücke mit einem Schreiben an Kinder und ihre Eltern gewandt, mit der Bitte derartige Zukunftsvorstellungen zu artikulieren, ganz gleich in welchem Format. Diese Wünsche und Bedürfnisse sollen dann online, aber später auch in anderer Form publiziert werden und sollen natürlich Einfluss nehmen auf die politischen Aktivitäten der Brücke im Regensburger Stadtrat und gerade auch im Hinblick auf die Erarbeitung des Regensburg Planes 2040.

„Ich habe in Regensburg den Jugendbeirat eingeführt, eine internationale Jugendkonferenz, aber auch Kinderberater, weil mir der permanente Austausch mit Kindern und jungen Menschen ein zentrales Anliegen war und ist. Nur wer Kindern und jungen Menschen und ihren meist ehrlich geäußerten Zukunftsvorstellungen Gehör schenkt, kann vernünftige Politik machen“, so Wolbergs.

Kinder und Eltern, die daran Interesse haben, sich an dieser Aktion zu beteiligen, können sich jederzeit per Mail unter info@bruecke-regensburg.com an die Brücke wenden und erhalten dann den Brief und weitere Informationen.

Bild: Pixabay

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